{"id":300,"date":"2019-03-12T21:37:23","date_gmt":"2019-03-12T20:37:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.akabahn.de\/homepage\/?page_id=300"},"modified":"2019-03-12T22:29:59","modified_gmt":"2019-03-12T21:29:59","slug":"arbeitsfelder","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.akabahn.de\/homepage\/arbeitsfelder\/","title":{"rendered":"Arbeitsfelder"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Eisenbahn-Betriebsfeld Darmstadt (EBD)<\/p>\n\n\n\n<p>Das EBD ist eine gemeinsam von DB Training, der TU Darmstadt (Fachgebiet Bahnsysteme und Bahntechnik) und dem Akademischen Arbeitskreis Schienenverkehr e. V. (AKA Bahn) betriebene Schulungsanlage f\u00fcr Aus- und Weiterbildung im Bahnbetrieb. Kernst\u00fcck des EBD sind diverse Sicherungs-, Leit- und Dispositionssysteme, die eine Bedienung und Verwaltung des Bahnbetriebs in einer wirklichkeitsgetreuen Umgebung erm\u00f6glichen. Daran angeschlossen ist eine Modellbahnanlage, auf deren Eisenbahnnetz mit einer L\u00e4nge von umgerechnet ca. 90 km die \u00dcbungselemente abgebildet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Seitens der Mitglieder von AKA Bahn wurde ein Gro\u00dfteil der Hard- und Software innerhalb des EBD erstellt und eingerichtet und werden seit dem betriebsgef\u00fchrt Dazu z\u00e4hlen u. a.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Aufbau der Modellbahn mit Weichen, Signalen, Gleisfreimeldung einschlie\u00dflich zugeh\u00f6riger Elektronik und Anschlu\u00df an ein Rechnersystem<\/li><li>Steuerung der Modellbahnanlage mit Z\u00fcgen, Weichen und Signalen.<\/li><li>Neu- und Umbau und Anpassung herk\u00f6mmlicher Stellwerks- und Blocktechnik an die Anlage<\/li><li>Erstellung eines Elektronischen Stellwerks (ESTW) und Softwaresimulation der Relaisstellwerke<\/li><li>Flexible Arbeitsplatzkonfigurationen (vom ortsbedienten mechanischen Stellwerk bis zur ESTWSteuerung der gesamten Anlage)<\/li><li>Fahrplan- und Ereignissteuerung (Versp\u00e4tungen, Stellwerksst\u00f6rungen), Betriebsf\u00fchrungssysteme (Zugnummernmeldeanlage, Streckenspiegel)<\/li><li>Schnittstelle f\u00fcr externe Dispositionssoftware<\/li><li>Netzwerkverkabelung aller Arbeitspl\u00e4tze<\/li><li>Installation einer flexibel konfigurierbaren Telefonanlage (mit Benutzergruppen, Konferenzschaltung, Durchsagen) auf VoIP-Basis f\u00fcr Fahrdienstleiter- und Dispositionsarbeitspl\u00e4tze<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Modellbahn\/Elektronik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>etwa 900 Meter Gleise, umgerechnet 90 km Strecke (Ma\u00dfstab 1:250)<\/li><li>Baugr\u00f6\u00dfe H0, M\u00e4rklin-Gleise mit Modifikationen<\/li><li>ca. 360 Weichen und Gleissperren<\/li><li>ca. 1200 Gleisfreimeldeabschnitte<\/li><li>160 Hauptgleise (Bahnh\u00f6fe und freie Strecke)<\/li><li>13 Bahnh\u00f6fe mit z. T. mehreren Bahnhofsteilen, Abzweig-, \u00dcberleit- und Blockstellen, Auslands- und Stra\u00dfenbahnabschnitte<\/li><li>zwei gro\u00dfe Rangierbahnh\u00f6fe mit Ablaufbergen<\/li><li>zweigleisige Strecken fast durchg\u00e4ngig in beiden Richtungen befahrbar<\/li><li>Streckenabschnitte mit drei und vier Gleisen<\/li><li>Nutzbare Gleisl\u00e4nge meist 2 m (~ 500 m Vorbild)<\/li><li>Modellbahn komplett digitalisiert, Steuerung der Fahrzeuge mit DCC- und Motorola-Format, theoretisch 10.000 Z\u00fcge gleichzeitig m\u00f6glich<\/li><li>Anlagenzust\u00e4nde (Weichen- und Signalsteuerung, Freimeldung) werden \u00fcber eigenes Bussystem in zentraler Datenbank abgefragt bzw. gesetzt<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Stellwerke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Stellwerke aller Bauarten vorhanden: mechanisch (einzeln und Kombination Fahrdienstleiter\/W\u00e4rter), elektromechanisch, Gleisbildstellwerke (DB und DR-Bauformen) und ESTW (Ortsbedienplatz und BZ-Bedienung)<\/li><li>Alle Blocktechniken vom Felder- bis zum Zentralblock.<\/li><li>Anpassung der Blockschnittstellen an die jeweilige Stellwerkskonfiguration<\/li><li>Abschalten des Streckenblocks auf der Nebenbahn m\u00f6glich, wahlweises Aus-\/Durchschalten einzelner Betriebsstellen<\/li><li>Kopplung aller Stellwerke zur Anlage \u00fcber Rechnerschnittstelle und zentrale Datenbank, dadurch wahlweise Betrieb mit Altstellwerken oder ESTW<\/li><li>\u00dcber Schnittstelle jederzeit Einbindung weiterer Stellwerkstypen in die Anlage m\u00f6glich, ebenso Erprobung neuer Betriebsverfahren<\/li><li>Bei Gleisbildstellwerken simulierte Relaisanlage<\/li><li>Telefonanlage (VoIP) f\u00fcr Zugmeldungen oder Verwendung der Zugnummernmeldeanlage<\/li><li>Zuglenkung und Selbststellbetrieb schaltbar<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Arbeitsplatzkonfiguration<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Zwischenschaltung einer Rechnerebene mit zentraler Datenbank besteht keine zwingende Notwendigkeit, Betriebsstellen fest mit einer Stellwerksbauart bedienen zu m\u00fcssen. Hieraus ergeben sich viele Vorteile:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Flexible Zuordnung und Besetzung der Betriebsstellen je nach Anzahl und Vorwissen der Schulungsteilnehmer oder dem gew\u00fcnschten Schulungskonzept<\/li><li>Bedienung der gesamten Anlage von zwei ESTW-Arbeitspl\u00e4tzen m\u00f6glich bis hin zu 14 Fahrdienstleitern\/ W\u00e4rtern unter Einbeziehung aller Ortsstellwerke<\/li><li>Aufschalten nahezu beliebiger Stellwerkskombinationen, z. B. Hauptring als ESTW, Nebenbahn mit herk\u00f6mmlicher Technik, gesamte Anlage als BZ-ESTW, gesamte Anlage mit Orts-ESTW<\/li><li>Virtuelle Anpassung der Gleisanlagen: Vorhandene Modellgleise und -weichen werden gezielt aus der ESTW-Oberfl\u00e4che ausgeblendet und sind f\u00fcr den Bediener \u2013 bei unver\u00e4nderter Fahrplandichte \u2013 nicht mehr nutzbar. Damit z. B. als \u00dcbungselement Baustellen und Umbauten simulierbar.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Zug- und Fahrplansteuerung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Zugfahrten werden automatisch vom Rechner gesteuert, Rangierfahrten mit Handregler<\/li><li>Zugsteuerung kennt alle Fahrzeugstandorte, Signal- und Weichenlagen und entscheidet danach \u00fcber entsprechende Fahrauftr\u00e4ge<\/li><li>Triebfahrzeugverwaltung mit individuellen Geschwindigkeitswerten (PZB-Simulation, Langsamfahrt im Weichenbereich etc.), Sonderfunktionen<\/li><li>Mehrfachtraktionen z. B. f\u00fcr S-Bahn-Fl\u00fcgelung<\/li><li>Fahrplansteuerung zum p\u00fcnktlichen Fahren von Z\u00fcgen und Halt an zugeh\u00f6rigen Haltepunkten<\/li><li>Individuelle Festlegung von Mindesthaltezeiten, d. h. Z\u00fcge bleiben auch bei Versp\u00e4tung an einem Haltepunkt stehen<\/li><li>Automatisches Wenden von Z\u00fcgen an Endbahnh\u00f6fen, automatische oder manuelle Fertigmeldung von Z\u00fcgen (&#8222;Lokf\u00fchrer an Bord&#8220;)<\/li><li>Einspielen von \u00dcbungselementen (Ausfall von Halten, verl\u00e4ngerte Aufenthaltszeiten etc.) je nach Schulungssequenz<\/li><li>Webinterface zur Anzeige und Bearbeitung von Fahrplan- und Versp\u00e4tungsinformationen<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Eisenbahn-Betriebsfeld Darmstadt (EBD) Das EBD ist eine gemeinsam von DB Training, der TU Darmstadt (Fachgebiet Bahnsysteme und Bahntechnik) und dem Akademischen Arbeitskreis Schienenverkehr e. V. (AKA Bahn) betriebene Schulungsanlage f\u00fcr Aus- und Weiterbildung im Bahnbetrieb. 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